Zyklus: 6.-8. Februar, 3.-5. Juli, 30. Okt.- 1. Nov. Die Zauberflöte als Führung durch meine Licht- und Schattenwelten: Traumaorientierte Prozessarbeit & Musikmeditation

DEUTSCHLAND

Seminarinhalt

Die „Zauberflöte“ ist die wohl bekannteste und beliebteste Oper, die wir kennen. An ihr erleben wir die Verwandlungen der Seele, in ihr gehen wir durch die zutiefst menschlichen Gefühle wie Liebe und Leid, Schmerz und Wut, Rache und Erlösung, Einsamkeit und Verbundenheit. Wir werden von Mozarts Musik durch die Prüfungen, die zur eigenen Schicksalsbestimmung gehören, sicher geführt.

In diesem Zyklus von 3 Wochenenden im Jahr 2026 möchten wir uns gemeinsam durch diese großen Themen hindurch bewegen. Das tun wir im Ineinandergreifen zweier bewährter Zugänge zum menschlichen Erleben: Musicosophia, die Kunst des Musikhörens und Traumainformierte Prozessarbeit, die Kunst der kreativen

Lebensgestaltung.

Kurs II  3. – 5. Juli 2026
Die Königin der Nacht

Der königliche Umgang mit meinem Schatten. Die Arie der Königin der Nacht 2. Akt „Der Hölle Rache kocht in meinem Herzen“ – eintauchen. Zugänge zu den dunklen Seiten in mir, achtsam, sorgfältig, gestaltend, sicher und trostvoll. Den königlichen Weg im Umgang mit mir selbst und Anderen entwickeln.

Wie läuft das Seminar ab?

In der Methode „ Musicosophia“ tauchen wir ein in die musikalische Welt von W. A. Mozart durch unser aktives Zuhören. Wir gestalten den musikalischen Verlauf mit durch summen, singen und bewegen.

Durch intuitive Analyse lernen wir, die musikalische Sprache zu verstehen, neben dem Textverständnis.

Die Musik bildet einen sicheren Rahmen, in dem wir uns innerlich bewegen und die eigene Erlebniswelt im Lauschen erfassen lernen.

In der Arbeitsweise „Traumainformierte Prozessarbeit“ beziehen wir uns aus der Hörerfahrung heraus auf uns selbst: wir schauen uns an, was angeklungen ist in unserer Seele, unserem Geist und unserem Körper und erfahren, was es braucht, um auch mit starken Erfahrungen kraftvoll und kreativ umzugehen. Aus dem Traumawissen stehen uns insbesondere wertvolle Werkzeuge zur Verfügung, um mit dem Schattigen in uns Bekanntschaft zu machen und es wandeln zu lernen in Lebenskraft.

Wir nutzen dafür Erfahrungsebenen, die jedem Menschen zur Verfügung stehen:

- Hören – horchen – lauschen

- Körperarbeit und Bewegung

- Tönen und Klingen

- Kreatives Schreiben

Immer wieder werden wir in der Gruppe das Erlebte reflektieren, uns darin inspirieren und im achtsamen Austausch Unterstützung und Zugehörigkeit erfahren.